Projekt Wandbild „Löwenzahnwiese“:

 

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Seitens der Schulleitung wurde der Wunsch an mich herangetragen, im Rahmen eines Projektes mit einer Schülergruppe ein Wandbild zu erstellen. Man hatte erfahren, dass ich solche Projekte schon mehrfach mit Schülern an anderen Schulen erfolgreich durchgeführt hatte.

Ich zögerte nicht eine Sekunde und sagte spontan zu. Die Schüler/innen-Gruppe war schnell zusammengestellt, da mir alle Teilnehmer/innen bestens aus dem laufenden BK-Unterricht bekannt waren. Deren Motivation an einer solchen Aktion teilzunehmen, war überwältigend. Etliche weitere Schüler/innen wären ebenfalls sehr gern dabei gewesen, jedoch sollte und konnte die Teilnehmerzahl einen gewissen Rahmen nicht sprengen.

Wir wollen uns an dieser Stelle noch einmal bei unserer Hausmeisterin, Frau Trenkler, bedanken, die während der Weihnachtsferien die zu gestaltende Wandfläche von immerhin ca. 9 qm teilweise spachtelte und mit weißer Farbe grundierte, so dass sie zu Beginn des neuen Jahres fertig vorbereitet war. Zuvor war diese Wandfläche ein seitens einiger Schüler/innen in Beschlag genommenes Darstellungsfeld für Sprüche, Kritzeleien und diverse „Mitteilungen“.

Das Material für das Wandbild hatte ich während der Weihnachsferien besorgt und so konnte es losgehen.

Ein Thema war relativ schnell gefunden. Man war sich spontan darüber einig, dass es nicht zu schwer und das Bild im fertigen Zustand ganz einfach schön anzusehen sein sollte.

Die Wahl fiel auf das Thema „Löwenzahnwiese“. Anregungen gab es u.a. auch seitens diverser Bilddarstellungen aus dem Internet, wobei jedoch betont werden muss, dass das Internet lediglich thematische Anregungen lieferte und dass dieses Motiv, so und in dieser exakten Ausgestaltung, ein Unikat ist und auf keiner Postkarte der Welt und in keinem Fotoarchiv weltweit existieren kann, da es in dieser Form und Ausgestaltung frei erfunden wurde.

Edgar Kehne

Weitere Fotos, die die Entstehungsphasen (und die Begeisterung der Schüler/innen) zeigen:

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Weitere Texterläuterungen:

Nachdem kurz über die Schönheit und den Nutzen der Pflanze Löwenzahn gesprochen wurde, ging es darum, durch welche bildnerischen Mittel eine große räumliche Tiefenwirkung erzielt werden konnte.

Als Hilfestellung gab ich am linken Rand des Bildes (in der unteren Hälfte) vier bis fünf gelbe (runde bis ovale) Flächen vor, die die späteren Blüten der Löwenzahnpflanzen darstellten. Es wurde deutlich, dass mit zunehmender Höhe (der Anordnung im Bild) die Blüte ganz schnell deutlich kleiner werden musste. Diese Hilfestellung wurde gern angenommen. Die „Künstler/innen“ brauchten nun immer nur nach links zu schauen und erkannten sofort, auf welcher „Höhenlinie“ sie sich mit dem Malen ihrer jeweiligen Blüte gerade befanden und orientierten sich, die Größe der Blüte betreffend, an der Größe der gelben „Flecken“ am linken Bildrand.

Überhaupt musste ich nur selten eingreifen oder helfen, die Schüler/innen arbeiteten überwiegend selbständig, nahmen meine Tipps und Hinweise jedoch gern an und setzten sie um.

Die Frage einiger Gruppenteilnehmer, ob es denn nicht einfacher sei, zunächst die ganze Wiese

mit grüner Farbe malerisch zu gestalten und erst dann die gelben Blüten daraufzumalen wich schnell der Erkenntnis, dass die Farbe Gelb (um richtig schön kräftig gelb zu leuchten) einen weißen Untergrund benötigt. So blieb den Künstler/innen nichts anderes übrig, als den „mühsamen“ Weg zu gehen „Erst die gelben Blüten und anschließend mit grüner Farbe um jedes einzelne Blütenblatt drumherum malen. Aber selbst dieser „beschwerliche“ Weg, der zweifellos Geduld und Durchhaltevermögen erforderte, konnte die überwältigende Motivation der Schüler/innen nicht ausbremsen.

Zum Pause machen mussten die Künstler/innen meist mehrfach aufgefordert werden.

Edgar Kehne

Kommentare der Schüler/innen-Gruppe findest Du hier:

Das Wandbild hat extrem Spaß gemacht, weil mir kompetente Mitschülerinnen und Mitschüler zur Seite standen. Erst wurden die knackigen gelben Blumen gemalt, dann wurde das grüne Gras drumherum ergänzt. Dann kam der Himmel an die Reihe und zum Schluss nochmal die Feinheiten.

Jeder der Teilnhmer war in einem anderen Gebiet gut und so wurde das ganze Bild ohne Probleme gemalt. Ich würde jederzeit nochmal mitmachen, wenn ich das mit den gleichen Leuten tun dürfte.“

Joey Moskopp, Kl. 10 a

Mir hat die Erfahrung mit dem Wandbild viel Spaß gemacht und ich habe in den drei Tagen, die wir daran gearbeitet haben, auch viel Neues gelernt. Anfangs war es schwer, stundenlang zu hocken um am Bild zu malen. Nach einiger Zeit der Einübung war das aber kein Problem mehr.

Überhaupt wurden Probleme gut gelaunt gelöst. Es war in der Gruppe eine sehr schöne Art zu arbeiten und ich würde es jederzeit noch einmal tun. Eine tolle Erfahrung.“

Domenic Schneck, Kl. 10 a

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht an solch einem Projekt teilzunehmen. Wir waren nur eine kleine Gruppe und konnten uns daher gut absprechen, wer was übernimmt und wo die Stärken und Schwächen liegen. Dazu gelernt habe ich persönlich besser in einer Gruppe zurechtzukommen und ich habe mich natürlich auch künstlerisch weitergebildet.

Schwierig war eigentlich nur die Feinarbeit an den Blüten, weil man dabei nicht die Konzentration verlieren durfte. Allgemein war es eine schöne Erfahrung und ich würde gerne bei einem nächsten Wandbild mitwirken.“

Edda Möllenhof, Kl. 10 a

Mir hat das Kunstprojekt unter der Leitung von Herrn Kehne sehr gefallen, da wir als Team selbständig kreativ zusammen arbeiten durften. Es war eine sehr schöne Erfahrung, dieses Bild, an dem wir sehr intensiv gearbeitet haben, in der Gruppe fertig zu stellen. Etwas Ähnliches würde ich sehr gern noch einmal machen.

Dennoch gab es auch schwierige Momente, da wir nicht immer wussten, welcher genaue Farbton jeweils für welche Details verwendet werden sollte. Diese Fragen konnten jedoch schnell mit Herrn Kehne geklärt werden und die Probleme wurden dann fachmännisch behoben.

Ich habe viel dazugelernt und Mitschüler aus anderen Klassen besser kennengelernt.

Das fertige Wandbild kam bei den Mitschülern sehr gut an und wir haben viel Lob für unser Werk erhalten.“

Laura Schieferstein, Kl. 9 b

Da mir Zeichnen und Malen immer Spaß macht, war ich von Anfang an mit sehr großer Begeisterung dabei. Man musste sich manchmal sehr konzentrieren, aber wirklich schwierige Probleme gab es aus meiner Sicht nicht. Ich konnte auch an Kunsterfahrung etwas hinzugewinnen und würde gern bei einem nächsten Wandbild wieder mit dabei sein. Es hat Spaß gemacht und war mal was anderes als „Schule“. Außerdem sieht das hübsch aus.“

Diana Uschakow, Kl. 9 b

   

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